Kursinhalte
Funktionsstörungen in den Schultergelenken führen zu Leistungseinbußen bei sportart- bzw. alltagsspezifischer Belastung und zu Überlastungsschäden an den tendo-muskulären Strukturen (z.B. Sehnen der Rotatorenmanschette). Die Komplexität des Gelenkes und die Kolokalisation mehrerer Krankheitsbilder erschwert die Befundung wie auch auch die Auswahl adäquater Behandlungsinterventionen.
Jede „Schulter“ stellt Dich als Therapeut vor eine besondere Herausforderung!
Kursinhalte
Die Inhalte des Kurses gliedern sich in theoretische (funktionelle Anatomie, ausgewählte biomechanische Aspekte) und praktische Themen: Differentialdiagnostik, trainingstherapeutische Realisation bestehend aus Stufenplan Stabilisierung Schultergürtel inklusive Testung und Aktivierung lokaler Stabilisatoren, Stabilisierung mit und ohne Gerät, Wurf ABC. Darüber hinaus werden neuere Aspekte innerhalb der Pathogenese (Treiber-Modell) und überarbeitete Klassifikationsmodelle diskutiert (Rotatorenmanschetten assoziierte Schmerzen).
Folgende Krankheitsbilder werden thematisiert
- Instabilität (z.B. Bankart Läsion, konservativ – operativ)
- Rotatorenmanschetten assoziierte Beschwerden (Tendinopathie, Rupturen – konservativ/operativ
- Frozen shoulder
- Schulterprothese
Kursziele
Du besitzt nach dem Kurs folgende Fähigkeiten
- Differenzialdiagnostik bei verschiedenen Pathologien des Schultergürtels
- Erkennen von klinischen Mustern
- Methodischer Aufbau der Trainingsmethoden anhand der Wundheilungsphasen
- Indikationsspezifischer Einsatz evidenzbasierter Test- und Behandlungsmethoden